Über mich

Moin, ich bin Wiebke, Jahrgang 1971, und lebe im höchsten Norden im schönen Schleswig-Holstein an der dänischen Grenze.

Mit mir leben dort meine Tochter (*2006), unser Hund und unsere zwei Katzen – seit 2009 in einem kleinen Reihenmittelhaus nur 2 km entfernt vom Strand.

Ich habe von 1991 bis 1998 in Kiel an der CAU Latein und Geschichte studiert, dann Referendariat in Kronshagen gemacht. Direkt im Anschluss habe ich 2000 eine Festanstellung an meiner jetzigen Schule bekommen. 2005 habe ich noch eine Fortbildung zur Informatiklehrerin belegt.

Momentan überlege ich einen Wechsel. Irgendetwas muss passieren, ich werde 50, es ist die „Coronakrise“, die teilweise wirklich wie ein Brennglas wirkt.

Im Zuge einer (von vielen) Fortbildungen in dieser Zeit habe ich (wieder) eine Homepage ins Leben gerufen.

Tatsächlich hatte ich schon viele Jahre eine Webseite ab ca. 1999, auf der ich Material geteilt habe und auf die ich SuS geleitet habe zum Arbeiten. Als meine Tochter dann zur Welt kam, habe ich die Seite sträflich vernachlässigt und irgendwie kamen dann auch ganz viele andere Plattformen auf anstatt von Homepages und Foren. Zwischenzeitlich habe ich mal versucht zu bloggen, alleinerziehend oder reisen oder so. Aber über zwei Seiten kam ich nie hinaus. Und eigentlich fand und finde ich reine Elternblogs ganz schlimm.

Jetzt bin ich wieder da – nach rund 15 Jahren – und muss feststellen: Viel verändert hat sich irgendwie nicht. Entweder konnte ich damals schon recht viel oder „das Internet“ ist zwar vielfältiger geworden aber nicht schwerer.

Gerade zu Beginn meiner Laufbahn habe ich viel Digitales gemacht, was halt so ab 1998 ging: Meine Examensarbeit ging über die „Gradatim-Methode“ per HTML, ich hatte früh eine eigene Homepage, war mit anderen Lateinlehrkräften vernetzt. Das brachte mir und meinen SuS Spaß.

Aber schon 2000 teilte mir mein Fachleiter für Latein mit, dass „Computer im Lateinunterricht“ ja wohl nicht „das Thema“ seien, unrealistisch. Ja, gut, schrieb ich die Arbeit eben in Pädagogik.

Dann an meiner „neuen“ Schule: Ablehnung. Computer braucht kein Mensch! Die sollen Übersetzen und Vokabeln lernen! Natürlich konnten meine SuS rein gar nichts, wenn sie bei mir Unterricht hatten. Vor allem eine Lehrkraft hatte sich da sehr auf mich eingeschossen. Inzwischen ist die zwar frühpensioniert, aber richtig „Verbündete“ habe ich nie gehabt.  Aber als Helfer wird man immer gerne gesehen.

Aber irgendwie seit 2020 hat mich das Feuer wieder gepackt, die Gelegenheit war da, Distanzlernen machte es möglich, dass ich mich in so viele tolle Dinge (neu) eingearbeitet habe.

Verbündete habe ich vor Ort immer noch nicht, aber ich bin inzwischen  aktiver z.B. im #twitterlehrerzimmer oder auch auf dem Lehrermarkplatz, wo ich meine Materialien verschenke oder verkaufe. Ich mache Foltbildungen z.B. bei Cornelsen, Fobizz oder bei Formix und ich schaue mal, wohin mich das bringt.

Ich bin selbst gespannt, wie sich die Seite hier entwickelt. Und ich mich so ingesamt.

Febuar 2021